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Unterteilung von In Game Advertising

Mo, Dez 1, 2008

Basics, Fallbeispiele IGA

Grob unterteilen lässt sich IGA in:

Statisches Ingame Advertising

 „Fixe“ Plakatwände, Poster und Product Placement in Computer und Videospielen. Eignet sich vor allem um Firmen oder  für Standard Produkte, die über einen längeren Zeitraum beworben werden. Diese Art der Werbung kann in späterer Folge jedoch nicht mehr verändert werden. Für  terminlich fixierte Ereignisse oder Erscheinungstermine, könnte man auf Dauer keine ausreichenden Werbeeffekte erzielen. Standard Werbung für Produkte, die garantiert auch noch in einigen Jahren bestehen und auch nicht aus der Mode kommen, (wie Coke, Pepsi, McDonalds etc.) eignen sich aber durchaus für statisches IGA.

Diese Werbeform stellt im Prinzip die Grundlage für heutiges Ingame Advertising dar. Durch die fixe Verbindung mit dem jeweiligen Spiel werden die Spieler garantiert erreicht, auch ohne Internetverbindung auf PC oder Konsole. Doch gerade das Internet öffnet für Ingame-Werbung neue Türen:
 

Dynamisches Ingame Advertising

Plakatwände und Poster, welche im Spiel unter den unterschiedlichsten Gegebenheiten angetroffen werden, können mit Hilfe des Internets  immer aktuell gehalten werden. So können zB aktuelle Fernsehserien, Starts von Kinofilmen oder andere neue Produkte aktuell beworben werden. Unwesentlich aufwändiger sind dann noch territoriale Anpassungen, so würde zB ein neuer TV-Serienstart auf RTL oder Pro7 gezielt bei Deutschen, Österreichischen  oder Schweizer Spielern beworben werden.

Product Placement

Könnte auch als eine Untergruppe des statischen IGA gelten, da das Produkt direkt in das Spiel integriert wird  und  in der Regel nicht mehr verändert werden kann. In Computerspielen bietet sich jedoch eine ganz andere Möglichkeit für Product Placement als „nur“ im Tv oder Kino. Derzeit bietet kein anderes Medium die Möglichkeit  Produkte derart realistisch und passend darzustellen wie es in einem  Videogame der Fall ist. Theoretisch könnten manche Produkte bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart in den virtuellen Welten „getestet“ werden. Um den statischen Effekt auszugleichen, versuchen viele Firmen bereits das Prinzip des dynamischen IGA auf das Product Placement zu übertragen – bisher zwar  nur mit mäßigem Erfolg – ist es wohl nur eine Frage der Zeit.

Advergames

Prinzipiell gar kein richtiges IGA, denn bei Advergames handelt es sich um Spiele, die eigentlich rein zum Zweck der Werbung erstellt werden. Es dreht sich dabei alles um eine Marke, ein neues Produkt oder einfach eine bestimmte Idee oder Information, die auf speziellem Wege vermittelt werden soll (wie zB.: Umweltschutz).  Nicht zwingend werden  dabei völlig neue Ideen umgesetzt, (was aber durchaus auch öfters der Fall ist!) sondern oftmals nur bestehende Grundideen von Spielen adaptiert. Beliebt sind unter anderem die relativ einfach gestrickten, aber nicht unbedingt weniger lustigen Klassiker, wie Pac-Man, Pong, Space Invaders etc. Diese werden oftmals lediglich an das jeweilige Logo, Produkt oder eine Idee angepasst. Trotz der oft einfachen Ideen, sind diese Spiele großteils fesselnd und locken durch Highscores oder gar Gewinnspiele immer wieder „Kunden“ an.

Als großen Vertreter dieser Werbeform kann Americas Army genannt werden. Dieses Spiel wurde von der United States Army produziert und diese bezeichnete es auch als „kostengünstiges Rekrutierungs-Werkzeug“. Es sollte vor allem der Popularitätssteigerung des Heeres dienen und erfolgreiche Spieler wurden sogar von den Rekrutierungsbüros angeschrieben.
(http://www.americasarmy.com/)

Auch MCDonalds „AntiAdvergame“ sei in diesem Zusammenhang genannt. Es wurde sozusagen als das „etwas andere Spiel“ erstellt, um den Konsumenten in einer „interessanten“ Art und Weise die Vorgehensweisen des Konzerns zu erklären. Auf den folgenden Links kann sich jeder selbst ein Bild davon machen:
http://www.mcvideogame.com/game-deu.html
http://www.molleindustria.org/en/games

mcdonaldsgame

Neben anderen interessanten Links zu diversen Werbeseiten (und oftmals auch Bewertung dieser) findet man unter dem folgenden Link auch einige Advergames von unterschiedlichen Firmen in vielfältigen Variationen.
http://www.adverblog.com/

Quellen mit teilweise Weiterführenden Informationen:
http://www.adverblog.com/ Blog mit diversen Advergames.
http://www.imediaconnection.com/content/15403.asp
http://en.wikipedia.org/wiki/In-game_advertising
Artikel: webselling (PC Praxis) Feb 2008

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