Gewalt in Spielen schlecht für Werbende?
Die “Zeit” bereichte vor Kurzem schon über eine interessante Studie der Universität Luxemburg. Dort wurden die Auswirkungen von Gewalt in Spielen auf die jeweilige Wahrnehmung der Marke beobachtet und die Ergebnisse sind durchaus interessant. Getestet wurde mit dem Spiel “AdRacer”, welches eigens für diese Studie entwickelt wurde. Das Ergebnis zeigte, dass (übertriebene) Gewalt in Spielen das Erinnerungsvermögen der Spieler eher trübt als fördert. Insofern ist für Werbetreibende zu beachten, welches Ergebnis man erzielen will und ob das jeweilige Spiel zum eigenen Konzept passt und man damit das gewünschte Ziel erreichen kann.
Weiters erwähnt der Artikel aber auch ein gut gelungenes Beispiel für In-Game-Advertising, welches wir bisher noch nicht erwähnt hatten: Bereits in “Worms 3D” wurde “Red Bull” als in-game Gegenstand verwendet, welcher einem dann einen temporären Bonus verlieh. (Bild)
Anmerkung: Es ist fraglich, ob sich derartige Ergebnisse auch in der Praxis reproduzieren lassen. Nach mehrmaligem Spielen ist wohl auch der “Schock” bezüglich der “übertriebenen” Gewalt abgeklungen und der Spieler hat auch wieder den Blick für die Umgebung. Auch wenn das Spiel noch so brutal ist, würde ich doch davon ausgehen, dass eine geschickte Werbung mir trotzdem gefallen würde. Vor allem, wenn die jeweilige Marke (zB durch Product-Placement) meine(n) Protagonist(in) auch noch unterstützt.
Und nun gibt es wieder mal ein YouTube Video, diesmal mit Beispielen von In-Game Advertising in Guitar Hero III:
Tags: iga, in game advertising, product placement


Mo, Sep 21, 2009
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